Wenn Sie wissen, dass Sie von etwas bedrängt werden, das aus dem Körper kommt, dann wird es sinnvoll sein, wenn Sie sich bei einem Psychiater medikamentös behandeln lassen.
Wenn Sie hingegen von Ängsten und Phobien geplagt sind, wenn Sie Depressionen erleiden müssen, wenn Sie unerklärlich aggressiv reagieren oder mit dem Thema Sexualität nicht zurechtkommen, dann ist es unter Umständen besser für Sie, statt der Medikamente gesprächstherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Bei biografischen oder beruflichen Krisensituationen, in Beziehungs- und Sinnkrisen gilt dies erst recht.
Schwere körperliche Krankheiten oder Drogensucht lassen sich nicht einfach ‘heilen’, Gewalt gegen andere oder sich selbst kann nicht ungeschehen gemacht werden. Eine Auseinandersetzung mit solchen bedrohlichen Situationen kann dennoch Klarheit und Erleichterung in Ihr Leben bringen und einen Prozess der Persönlichkeitsentwicklung anstoßen.
Wenn Sie schon mehrmals Hilfe in Anspruch genommen haben, dann kennen Sie wohl auch die Fachausdrücke. Hier sind die wichtigsten:
Diese und andere Erscheinungen lassen sich im Wesentlichen auf drei unterschwellige Tendenzen in uns, auf die drei kollektiven neurotischen Phänomene zurückführen: