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[ Psychotherapie und Familiencoaching ]

Coach, Partner,

.Erziehung zur Freiheit

Wenn sich die Probleme mit Töchtern und Söhnen im Kreis drehen; wenn Kommunikation nur noch Auseinandersetzung ist; wenn die Kinder zuhause, in der Schule und im äußeren Leben zerstörerisch oder selbstzerstörerisch handeln, dann wird es Zeit, professionelle Hilfe zu holen. Niemand wird Ihre Probleme für Sie lösen können. Aber mit einiger Unterstützung kommen Sie in die Lage, einen Prozess in Gang zu bringen, der die Dinge zum Besseren wendet. Und selbst wenn dieser Prozess überhaupt erst nach geraumer Zeit greift: ist es nicht eine überdurchschnittliche Anstrengung wert, für eine gemeinschaftliche Stimmung untereinander zu sorgen und den Fortbestand der Familie zu sichern?

Kinder wollen hoch hinaus
Sie brauchen Orientierung und Vorbild. Sie brauchen die Vermittlung und Pflege von Werten und Umgangsformen. Ohne Regeln und Normen geht es nicht. Für all dies und auch für die Bildung und Förderung der Kinder sind zunächst die Eltern zuständig. Das ist kurz und klingt recht trocken. Wer aber mit dieser Aufgabe konfrontiert ist, wird wohl zustimmen, dass sie zu den grössten Herausforderungen gehört, die uns das Leben bietet.

Aus Erziehung wird Beziehung
Das ist, auf den Punkt gebracht, die Erkenntnis aus der pädagogischen und menschenkundlichen Forschung der letzten paar Jahrzehnte. ‘Eine tragfähige Beziehung zwischen Kindern und Erwachsenen ist eine unabdingbare Voraussetzung für die Entwicklung des Kindes zu einer gesunden, autonomen und verantwortlichen Persönlichkeit.' Dieser Satz ist zum Kern aller Erziehungsberatung geworden.

Die zweite der Grundsätze ist schon sehr viel älter und lautet folgendermassen:

Erziehung ist Selbsterziehung
Dieser Satz legt die Qualität der Beziehung zu den Kindern in die Verantwortung der Erwachsenen. Dies kann zu einer schmerzlichen Erfahrung des Elternseins werden: Kinder sind von Natur aus bereit dazu, sich anzupassen und mit den Eltern, Lehrern und sonstigen Erwachsenen zusammenzuarbeiten. Aber:

‘Wenn Kinder aufhören zu kooperieren, geschieht das entweder, weil sie zu lange zu viel kooperiert haben, oder weil ihre Integrität lädiert wurde. Es geschieht niemals, weil sie nicht zusammenarbeiten wollen.' (Jesper Juul) Die Beschädigung der Integrität, also ihres Selbstgefühls, geschieht aber durch die Erwachsenen - und die merken es meist nicht.

In der Sprache des Alltags: Ein Kind, das sich respektiert fühlt, verhält sich auch gut. Wenn mein Kind sich schlecht verhält, muss ich es ganz besonders gut behandeln, damit es ihm wieder besser geht und es sich anschließend gut verhalten kann. Das bedeutet Selbsterziehung: wenn ich in der Lage bin, mein eigenes Verhalten zu ändern und auf die Ausübung der Macht zu verzichten. Wenn ich mein Kind als ‘gleichwürdig’ annehmen kann, wird sich auch das Verhalten meines Kindes ändern.

Ja, dies sind revolutionäre Einsichten, revolutionär was die verbreitete Meinung über die Kindererziehung betrifft. Und sie bieten uns in unserer Zeit, die so sehr von Gewalt, Sucht und Sexualisierung geprägt ist, eine großartige Chance.



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